Meine kleine Präsentation über das Thema „moralisches Lernen“.
Heute möchte ich eine kleine Präsentation über das Thema „lebenslanges Lernen“ halten, aber ich werde auch über moralisches Lernen sprechen. Wir haben über Bildungschancen oft gesprochen, aber moralisches Lernen ist auch eine Komponente von „lebenslanges Lernen“.
Was meine ich, wenn ich „moralisches Lernen“ sagen? Ich meine, dass wir unseren moralischen Kompass bauen sollen. Lernen ist unglaublich wichtig. Aber wir sollen auch unser Bewusstsein und unsere Mündigkeit entwickeln. Deshalb möchte ich über zwei Themen sprechen: Realisieren und Rebellion.
Bevor man ein besserer Mensch sein kann, muss man die Welt verstehen. Der Philosoph Albert Camus ist auf dem Standpunkt gestanden, dass Leben absurd ist, aber wenn wir diese Realität akzeptieren, können wir trotzdem leben. Er hat gesagt, „Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt umzugehen, besteht darin, so absolut frei zu werden, dass die bloße Existenz ein Akt der Rebellion ist.“ (Ende des Zitats)
Deshalb müssen wir täglich in Freiheit leben und nicht nach Freiheit suchen. Aber das allein ist nicht genug, wenn man wirklich intelligent sein möchte. Jetzt komme ich zu meiner zweiten und letzten Punkt- Rebellion.
Wir müssen auch rebellieren, um die Welt zu bessern. „Lebenslanges Lernen“ bedeutet zum Teil, dass man täglich gegen Ungerechtigkeit kämpfen muss. Man muss seine Mündigkeit benutzen, oder man wird für immer als Schaf leben. Und ein Leben als Schaf ist ein Leben ohne echtes Wissen. Wenn man feige ist, benutzt man nicht sein volles Potential.
Zum Schluss möchte ich betonen, dass wir nicht in einer einfachen Welt leben. Deshalb müssen wir nicht eine einfache Antwort geben, wenn wir Ungerechtigkeit sehen. Wenn man lebenslang Lernen möchte, dann muss man auch lebenslanges moralisches Lernen entwickeln. Man kann so viel formale Bildung haben aber bleibt trotzdem ignorant, wenn man für nichts steht.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.